Prolog:
Das Mädchen starrt mich an.
Angewidert starre ich zurück.
Sie weiß, wie sehr ich sie hasse, und auch,
wie sehr ich mich wegen dieser Verachtung hasse.
Ich schreie sie an, sie solle verschwinden
Aus meinen Gedanken
Aus meinen Alpträumen
Ich will sie vergessen
Eine Strähne ihrer blonden Haare
klebt an ihrem tränenverschmierten Gesicht.
Sie könnte hübsch sein
Aber davon weiß sie nichts.
Am liebsten hätte ich mich abgewandt.
Es ist mir unmöglich.
Ich hätte gerne etwas anderes gesehen,
wenn ich vor ihr stehe.
Weil ich ihren Anblick nicht ertrage.
Ich hole aus, schlage direkt in ihr nass - glänzendes Gesicht
Dann sinke ich schluchzend vor ihr nieder.
An meiner blutenden Hand sind Scherben –
Scherben von dem Spiegel, in den ich geblickt hatte.

