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Kategorie: Gedichte
Stichwörter:
97 mal angesehen
Geschrieben am 13.10.2010 um 08:41 Uhr
Text
Der Schnitt in den Tod


Der Schnitt in den Tod

(c)by darknesskitty


Ich schneid mich, ritz mich mit den Klingen
Lass Metall in das Fleisch eindringen

Lass die Wunden gar nicht heilen,
nur um noch mehr Schmerz zu erleiden.

Lass das Messer tiefer dringen,
nur um Wärme zu erzwingen.

Viele Narben sieht man stark,
werd sie tragen bis ins Grab.

Werden mich für immer prägen,
werd bestimmt noch viel Schmerz erleben.

Töte mich – Stück für Stück,
Meine Nerven sind taub es ist verrückt.

Eigentlich will ich es ja lassen -
nie mehr Messer, Klingen und Feuer anfassen

Doch der Schmerz er macht mich taub,
und Gefühle verschwinden wie Staub.

Doch irgendwann schneid ich mich zu tief,
zu nah am Abgrund ich dann lief.

Irgendwann erleb ich nicht mehr das nächste Morgenrot.
Es wird passieren mein schlimmer Tod.

Zu tief geschnitten mit dem Messer,
doch ist das jenseits wirklich besser?

Werde ich dort wirklich glücklich sein?
Wird meine Seele befreit und auch rein?

Werde ich dann niemals mehr leiden?

Und endlich aufhören mich zu schneiden?!!?

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