"streif meinen rock, nur allzu unauffällig... schufft, du, der unbeschollten fliehen wolltest. ich fand dein ballig tüll vorbeiwehend an eich und horn. du stahlst mein teint, gabst nur gefühl anstatt. nun will ich mehr. und meiner treu, was kümmerts mich, du schuldest mir deinen schliff und schlag. in meinen nacken dein atem gehört und deine list, so kümmerlich und grob dir nicht half, so tue schab und greif an mir und meinem fleisch. will dein berühr auf gleicher weise, wenn auch schlimmer hier im gleiß des mondes. ich tu nur recht und hol mein hab. so zier dich nicht und schau mich an. aug in aug dein verstand wandern soll und buße tun in meinem gefilde. hinüber mit deinem schroff ist`s nun? ein weib so stark und frivol schakert dich wohl`s erste? nun, mein rock, mal auch mein erstes gewesen, du dir verlaibt und dich dran vergöttert hast. mein klein joch nun zurückbefehlt was du gestohlen. spürst du nicht die spitze klinge? ein ruck und du bist nimmermehr. gewesen deine taten mehr schlecht als gut. vorbei dein winden und wühlen. krustiger morast wird dich bewohnen und in dich dringen. mit deiner tat du schlimmes wolltst, mich. nun, hier steh ich, schau nur hin, dein letzter blick werd ich sein. finde frieden in ihm. ist nicht viel mehr was bleibt. nur ich und luft. wie`s auch kommen mag, wer heute stirbt, brauchts morgen nicht mehr, sieh es von dort. die welt läuft runder ohne dich und deine unwuchtigen gedanken. deine stirn schirmt schlimmes ab. bald strahlt es in die
unendlichkeit. welch gleiß ich wohl seh, aus deinem bauchdach offen schimmern? klingelt dein schroff schrei in meinen ohren für, ich hoffe, immer? dieses geheimniss werd ich dir erzählen, wenn wir uns wieder treffen. nun geh von uns, von mir und meinem schein, und ernte deine saat. dein schlimer schimmer ist nun nimmer. und schau ja mich an. ein letzter gruß an dein gedank will ich sein. ich will sein. ich will sein wenn du schon warst."
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