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Kategorie: Kurzgeschichten
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139 mal angesehen
Geschrieben am 05.08.2011 um 15:26 Uhr
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Das Rätsel um des Märchens Ende!

Das Rätsel um des Märchens Ende!

Seit jeher, was auch immer das bedeuten mag, zumindest seit langer Zeit, die selbstverständlich ebenfalls eher Wage als Konkret zu verstehen ist, brennt eine Frage in mir. Sie ist mit ziemlicher Sicherheit aus gutem Grund stets unter den Tisch gekehrt worden und ihre Aufdeckung würde zunichte machen was man je als gut und gerecht angesehen hat. Doch dennoch, oder gerade deshalb ist es mir ein ständiges Bedürfnis, jedem der diese Zeilen ließt die Illusion und damit ein Stückchen Freude aus dem Leben zu streichen.

Ihr nennt es vielleicht sadistisch. Ich kann euch beruhigen. Auch ich bin dieser Überzeugung, und gerade das ist ja eben mein Ziel. Die Anerkennung und Würdigung, in der Sadistischen Liga, oder dem Club der Bösewichte und Superschurken. Jenachdem welche von diesen höchst fragwürdigen Gesellschaften meine Aufnahme, anhand der von mir hier propagierten Erzählung, akzeptieren wird.

Mein Superschurkenname wäre dann Märchenklau, oder der ultimative super böse Märchenkaputtmacher 1.0.

Doch um nicht zuviel vorweg zu nehmen, euch die Vortrauer nicht zu nehmen, beginne ich nun lieber damit, euch in eurem Träumen zu stören, euch die blumige Fantasie zu rauben und euch somit unweigerlich ins verderben zu stürzen. (MUAHAHAHA) <---- bitterböses lachen <<-- hab ich ewig geübt für diesen Anlass.

Was ist es, das Alle Märchen eint? Die Konstante die sozusagen eine Klammer über jeglich märchenhafte Erzählung zieht?

Sie alle spielen vor langer Zeit und Enden mit dem Sieg des Guten über das Böse. In den Meisten Fällen sogar mit dem Ekelhaft, Grauenhaften, Schrecklichen "Sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende!"

Welch eine Schande wenn man mich fragt. Nur leider haben die Märchendichter und Poeten mich gekonnt aus ihren Zusammentreffen ausgeschlossen und stets auf diese Form der Verabschiedung vom Leser bestanden.

Wie soll das denn überhaupt aussehen, frag ich euch? Wie soll so ein glückliches Lebens denn von statten gehn?

Wird mit dem einen Sieg über das Böse, jegliches Unheil von der Welt genommen und alle laufen nurnoch ohne Scham nackt umher, trällern Lieder, feiern Feste, betrinken sich, werden dabei aber nie unhöflich oder launisch? Stirbt niemals jemand, oder wird krank? Hat nie jemand einen Albtraum oder schlägt sich das Knie an? Wird nie jemand enttäuscht oder übervorteilt?
Und wenn dem tatsächlich so wäre, woher wissen denn dann alle noch, ob sie überhaupt gut sind und nicht selbst schon zu einer Art neuem Bösen mutiert sind?

Was ist es eigentlich dieses Böse? Gibt es dann in den Märchen, Märchen über das Böse, dass über das Gute Triumphiert? Können Gurken auf dem Mars Laufen? Ist das Sandmännchen eine Holzpuppe oder schläft es gern auf Kaulquappen?

All das sind Fragen die nach einer Antwort rufen, die das Echo jedoch nie zurückwirft.

ICH GLAUBE NICHT AN ELFEN! (stirb Tinkerbell Muahahaha)

Natürlich lügen die Märchenerzähler oder schlimmeres und dazu komme ich jetzt, sie sagen die Wahrheit. Denn was würde dies bedeuten? Das Glück und die Freude resultieren aus dem Sieg, des Guten über das Böse. Erst durch diesen Sieg kann das Gute überhaupt existieren und umgekehrt. Gäbe es kein Gutes, so würde auch das Böse sich vollends auflösen und alles wäre nurnoch ein Brei, etwa so, wie der Grieskoch bei Oma, oder pürierte Erbse. Die Dualität in der Welt wäre ausgelöscht, somit gäbe es keine Frauen mehr und auch keine Männer, Pferde, Kühe und Gelsen wäre das Selbe und deine Oma würde zu deinem Bruder und dem drei Hauben Koch am anderen Ende der Straße. Seen würden zu Bergen und Berge würden einfach davon fließen. Der Himmel würde zu Kies und Regen würde nach oben fallen. Kurz, es gäbe keine Unterschiede mehr auf der Welt.

Die andere Option wäre natürlich, dass das Lebensende bereits mit dem Ende des Märchens zusammenfallen würde. Also Prinz und Prinzessin, Magd und König, Mutter und Kind, und die sieben Zwerge wären Tot und letztlich würden nurnoch Ich und der Teufel überleben und die Welt ins Chaos stürzen. Welch freudige Erfahrung wäre das, welch Schmunzeln würde meine Mundwinkel gen Himmel ragen lassen, Welch Glück würde das Böse erfahren?

Mist! Wieder Einheitsbrei!

Die Einzige Antwort auf jene Fragen kann somit, bei allem Grübeln, nur die eine sein.

42!

Denn Supercomputer lügen nicht.

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