alle akkorde geschafft,
jeden buchstaben beweint,
alle farben bestaunt.
und ich rolle richtung bande.
ich wünscht, sie wär aus arm.
weich und warm und atmend.
in mir träumt ein kalter wunsch,
fesselt mich und meine taten.
hinter mir liegt warmer glanz.
und vor mir rohes schwarz,
es rieselt seine asche auf mich
und bald auch auf den glanz.
jeder trost ist schon verbraucht,
jeder weg ist schon versponnen.
ich lebte, nicht lebe,
ich lachte, nicht lache,
ich liebte, nicht liebe,
ich weinte und weine,
ich schreie, nicht schrie,
in meine wut und angst.
meine freude hat sich verpuppt,
gehäutet mein verstand.
alles freud meines lebens hab ich schon gespürt,
alles gelernt was nützlich ist.
nur im kreise dreht sich der talg und schiebt das leid vor sich her.
spült jede fuge meines körpers mit scheu und scham.
und ich mittendrin.
verloren im seichten strahl des momentes auf der suche nach ablenkung.
Leid, du, der mein herz verfugt und auffüllt mit scheu und schmerz.
sehr genau kennst du dein handwerk.
wohin fließt mein blut?
ich seh nur noch sinn,
wenn ich nicht mehr bin.
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